Koken Neugeborenen-Reanimationssimulator Advance LM-111GM
Koken Neugeborenen-Reanimationssimulator Advance LM-111GM
Der Neugeborenen-Reanimationssimulator Advance von Koken ist ein Ganzkörpermodell aus Silikonkautschuk für das Training der neonatalen Reanimation (NCPR) und der Erstversorgung. Er erweitert das Vorgängermodell um Herz- und Atemgeräusche sowie Babygeschrei – drahtlos gesteuert über ein Tablet, das zugleich als Simulationsmonitor für Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung dient.
Damit trainieren Sie nicht nur die einzelnen Handgriffe, sondern den vollständigen Ablauf der Erstversorgung: beurteilen, auskultieren, beatmen, komprimieren – und dabei unter dem Druck eines anhaltend schreienden Kindes im Team kommunizieren. Weil sich am selben Modell auch zentrale Bestandteile der U1 darstellen lassen, deckt ein Simulator sowohl das Notfall- als auch das Routinetraining ab.
Für wen eignet sich der Neugeborenen-Reanimationssimulator Advance?
- Kreißsaal- und Neugeborenenteams mit regelmäßigem NCPR-Training
- Neonatologie und Kinderintensivpflege
- Anbieter von NLS-, NRP- und Reanimationskursen
- Hebammenausbildung, Pflegeschulen und Hochschulen
- Rettungsdienst und Notärztinnen und Notärzte mit Einsatzspektrum Geburt
Wobei kann Sie der Neugeborenen-Reanimationssimulator Advance unterstützen?
- Durchführen der Reanimation (NCPR) mit Thoraxkompression und Ertasten des Schwertfortsatzes
- Beatmen mit dem Beutel-Masken-System bei sichtbarer Thoraxexkursion
- Sichern des Atemwegs mit Trachealtubus oder Larynxmaske
- Erkennen der einseitigen Intubation am Heben des rechten Lungenflügels bei zu tiefer Tubuslage
- Absaugen über Mund und Nase
- Auskultieren von Herz- und Atemgeräuschen am Thorax
- Legen des Nabelvenenkatheters
- Bestimmen der Herzfrequenz über die tastbare Pulsation am Nabelschnuransatz
- Ablesen von Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung am Tablet im Monitormodus
- Schulen des richtigen Haltens und der Grundversorgung des Neugeborenen
- Erhöhen des Stresslevels im Szenario durch anhaltendes Babygeschrei
Was bringt Ihnen der Simulator im Trainingsalltag?
- Geräusche statt Ansagen: Herztöne, Atemgeräusche, Weinen und Stöhnen kommen aus dem Modell. Ihre Teilnehmenden auskultieren wirklich, statt einen Befund genannt zu bekommen.
- Tablet in zwei Rollen: Im Fernbedienungsmodus steuern Sie Herzfrequenz, Atmung und Weinen (60 oder 100 Atemzüge pro Minute), Stöhnen, Sauerstoffsättigung, Plethysmograf und Lautstärke; im Monitormodus wird dasselbe Tablet zum Simulationsmonitor. Einen zusätzlichen Patientenmonitor brauchen Sie nicht.
- Realistische Haptik: Der Körper besteht aus Silikonkautschuk und fühlt sich beim Halten und Lagern an wie ein echtes Neugeborenes.
- Kaum laufenden Verbrauchskosten: Der Simulator arbeitet mit vier AA-Batterien und ohne Flüssigkeiten.
- Mobil: 50 cm Länge, 2,5 kg Gewicht und eine Aufbewahrungstasche im Lieferumfang – geeignet für In-situ-Training und den Wechsel zwischen Kursorten.
- Ein Modell für zwei Lernfelder: Notfalltraining und die Routine der Neugeborenenbeurteilung lassen sich am selben Simulator abbilden.
Lieferumfang
- Neugeborenen-Reanimationssimulator Advance
- Aufbewahrungstasche
- Bedienungsanleitung
- Nicht enthalten: Tablet, vier AA-Batterien und Silikonspray als Gleitmittel
Wofür der Simulator nicht vorgesehen ist
Damit Sie den Simulator passend zu Ihrem Curriculum einplanen können, hier die Grenzen des Modells:
- Baden und Wasserkontakt – der Simulator darf nicht gebadet werden
- Verabreichen von Flüssigkeiten über den Nabelvenenkatheter; der Zugang hat keine Drainagefunktion
- Steuerung über iPhone oder iPad – die App ist für Android ausgelegt
- Rhythmusdiagnostik – die EKG-Darstellung im Monitormodus folgt der eingestellten Herzfrequenz und ersetzt keine Rhythmusinterpretation
Häufige Fragen zum Neugeborenen-Reanimationssimulator Advance
Lassen sich mit dem Simulator Bestandteile der U1 darstellen?
Nach unserer Einschätzung ja, und zwar die Teile, die an Beurteilung und Messung hängen: Auskultation von Herz und Lunge, Inspektion und Beurteilung der Haltung beim Halten, Nabelkontrolle und Nabelpflege sowie die Kontrolle von Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung über den Monitormodus. Nicht abbilden lässt sich alles, was eine Reaktion des Kindes voraussetzt – Reflexprüfung, Hüftsonografie und Hörscreening.
Worin unterscheidet sich die Advance-Version vom Vorgängermodell?
Die Advance-Version ergänzt das bisherige Modell um Herztöne, Atemgeräusche und Stimmlaute sowie um die Tablet-Steuerung mit Monitormodus. Alle bisherigen Funktionen – Beatmung, Intubation, Thoraxkompression, Absaugen und Nabelvenenkatheter – bleiben erhalten.
Welches Tablet brauche ich für den Simulator?
Ein Android-Tablet ab Version 5.0 mit mindestens 2 GB Speicher und einer Auflösung ab 1280 × 720 Pixeln. Die App wird über Google Play installiert, die Verbindung läuft über Bluetooth 5.0. Das Tablet ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Wie lange halten die Batterien?
Der Simulator arbeitet mit vier AA-Batterien. Sind sie schwach, leuchtet eine rote Kontrollleuchte; danach bleibt der Simulator noch etwa zwei Stunden einsatzbereit.
Wie wird der Simulator gereinigt?
Die Oberflächen werden mit einem weichen Tuch und verdünntem Neutralreiniger gereinigt, hartnäckige Verschmutzungen mit Ethanol zur Desinfektion. Lösungsmittel, ölbasierte Stifte und Lacke sind zu vermeiden, ebenso Wasserkontakt. Gelagert wird der Simulator kühl und lichtgeschützt.
Der Neugeborenen-Reanimationssimulator Advance auf einen Blick
- Hersteller: Koken Co., Ltd. (Japan)
- Produktbezeichnung: Neonatal Resuscitation Simulator – Advance
- Artikelnummer: LM111GM
- Länge: ca. 50 cm
- Gewicht: ca. 2,5 kg
- Material: Silikonkautschuk
- Steuerung: Android-App über Bluetooth 5.0; Tablet nicht im Lieferumfang
- Stromversorgung: vier AA-Batterien, nicht im Lieferumfang
- Monitorfunktionen: Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung, Plethysmograf
- Atemfrequenzen: 60 oder 100 Atemzüge pro Minute
Sie möchten wissen, wie sich Auskultation, Beatmung und Monitormodus im Szenario verbinden? Wir vermitteln Ihnen gerne den Kontakt zu einem unserer Anwender, damit Sie sich fachlich austauschen können.



